Frauen 1
Und wieder einmal hat sich unsere Damenmannschaft mit Platz 3 und 22:14 Punkten sehr ordentlich im oberen Bezirksklassendrittel platziert. Nach anfänglichen Schwächen mit Personalproblemen und folglich 4:6 Punkten kamen die Mädels dann anschließend in die Spur. Sie schöpften den Rest der Saison in einer recht ausgeglichenen Liga ihre Möglichkeiten gut aus und kletterten immer weiter nach oben. Einzig und allein gegen den hoch überlegenen, verlustpunktfreien Meister aus Schwaikheim war kein Kraut gewachsen. Erfreulich war sicherlich die Ausgeglichenheit innerhalb der Mannschaft, was sich auch bei der Verteilung der erzielten Tore widerspiegelt. Dennoch haben doch fast alle Spielerinnen das eine oder andere Potential noch in sich, sowohl unsere Jüngeren, aber auch diejenigen, die schon jahrelang in der Bezirksklasse mitmischen. Und dieses rauszukitzeln, das wollen wir in der anstehenden Spielzeit gemeinsam auch erreichen.
Wir gehen im Wesentlichen mit einem ähnlichen Kader wie im letzten Jahr ins Rennen. Hinzu kommt aus der A-Jugend Lisa Köhler im Tor, ebenso wie Veronica Weissert und Chantal Kuhn, die ja aber seither mitunter schon mitgewirkt haben. Mit Pia Leinert, geb. Kindermann, ist nach ihrem Kreuzbandriss diese Saison leider nicht zu rechnen, dafür ist Dominique Emesz nach derselben Verletzung wieder zurück und mittendrin. Gespannt sein dürfen wir auf die vermeintlichen Rückkehrerinnen Katja Brändle (aus der Schwangerschaft mit bereits blendender Figur, herzliche Gratulation zu Max!) und Helen Baumann (nach ihrem einjährigen Afrikaaufenthalt). Natalie Krammer zieht es zum Studium in die Ferne, sie wird wohl nur noch sporadisch dabei sein.
Somit sollte es uns gelingen, mit einer weiterhin vertrauten Truppe wieder ordentlich in der Bezirksklasse mitzumischen. Dies wird aber kein Selbstläufer sein, v.a. deswegen nicht, weil wir hinsichtlich der Trainingsintensität unseren Gegnerinnen etwas hinterher sind. Dies wollen wir aber wie auch in der Vergangenheit durch Sportsgeist und Zusammenhalt auf dem Spielfeld kompensieren. Wir dürfen uns aber dabei keineswegs auf den guten Platzierung der vergangenen Jahre ausruhen.
Ich bin optimistisch, dass wir wieder ein aufopferungsvoll kämpfendes Frauenteam erleben werden, das sich inner- und außerhalb des Spielfeldes als Einheit präsentiert. Wir freuen uns über jegliche Unterstützung, natürlich durch Zuschauen, Mitfiebern und Anfeuern, aber auch einfach durch Interesse, Sympathie und Aufmunterung.
Michael Dengler